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Borussia Dortmund in der Kategorie Glaubwürdigkeit in der Kommunikation

Borussia Dortmund schafft mit seinem Claim „Echte Liebe“ eine starke inhaltliche Brücke zwischen Fußballbegeisterung und Nachhaltigkeit: mit einen „Claim“, der bewusst strategische, eigenständige Akzente setzt. Denn Fußball ist Leidenschaft, Emotion, himmelhochjauchzend und tiefbetrübt, echte Liebe eben. Gerade nicht nur auf Erfolg und „Sieg“ zu setzen, zeigt ein Selbstverständnis, das neben den oberflächlichen Ansprache-Punkten auch differenziert auf eine zweite inhaltliche Ebene setzt und somit auch in der Kommunikation echte „Berührungspunkte“ aufzeigt. Zeichen setzt. Für diese klare Kommunikation, die die Leidenschaft zum Sport mit der emotionalen Ansprache der Fans kombiniert, der Sieg und Niederlage zu einem Gesamtbild zeichnet und Mut zu einer „zweiten Ebene“ aufbringt, erhält Borussia Dortmund in diesem Jahr den SignsAward14. Denn auf diese Weise schafft man mehr als einen lauten, kommunikativen Aufruf, man schafft „echte Glaubwürdigkeit“.

 

„Fack ju Göhte“ in der Kategorie Ehrlichkeit in der (Jugend-) Kommunikation

Die politisch inkorrekte Komödie über Lehrer und Schüler zog über sieben Millionen Zuschauer in ihren Bann. Offen, ehrlich und direkt überzeugt das von Rat Pack Film und Constantin Film produzierte Kino-Highlight 2013. Regisseur und Drehbuchautor Bora Dagtekin liefert damit seinen Beitrag zur deutschen Bildungsreform, einen soziologischen Crashkurs: Bildungsmisere, Migrantenthematik, Mobbing und Gewalt an Schulen, Sprachverrohung, Rechtschreibreform. Aufs Korn genommen werden überforderte Lehrer ebenso wie gestörte Schüler, besserwisserische Pädagogen und Tussis aller Art. Der Film greift die Sprache der Jugendlichen auf, zeigt, wie heutzutage kommuniziert und gedacht wird und spricht so auf witzige Art, mit knackigen Sprüchen und absoluter Zeitmäßigkeit die Kinobesucher von Jung bis Alt an. Denn trotz der Härte und Wucht und sozialkritischen Themen besticht er durch Slapstick, Humor und Selbstironie. Genau dafür hat der Film weit über sein „Film-Dasein“ hinaus einen Preis verdient. Er bringt Kommunikation zu den Leuten, statt über die Leute zu kommunizieren.

 

Konstantin Sixt, Sixt SE in der Kategorie Innovation und Mut in der Kommunikation

Den Geschäftsbereich von Deutschlands größtem Autovermieter, der Sixt SE, zeitgemäß zu ergänzen, online und mobile aktuelle Trends zu erkennen und sie vorweg zu nehmen - und somit ein etabliertes Unternehmen in das weltweite Netz zu führen, erfordert Entschlossenheit und ein tiefes Branchen-Know-how. Sixt und Konstantin Sixt haben schon früh gezeigt, dass sie umfassende Serviceleistungen konsequent mit moderner Kommunikation kombinieren, um die Bedürfnisse ihrer Kunden in den Mittelpunkt zu stellen. Der Erfolg von Sixt zeigt, dass sich diese Entschlossenheit ausgezahlt hat. Das Unternehmen ist weltweit in mehr als 100 Ländern vertreten und erzielte 2013 einen Umsatz von 1,66 Milliarden Euro. Der frühe Ausbau der E-Commerce-Aktivitäten von Sixt, die Gründung des Geschäftsbereichs Sixt e-ventures zur Förderung innovativer Geschäftsmodelle im Internet und die zügige Erweiterung der Mobilitätsservices auf neue Technologien und Konzepte zeigt die grandiose Innovationskultur von Sixt. Konstantin Sixt verantwortet damit einen wesentlichen Bereich des international führenden Familienunternehmens und arbeitet an der Zukunft der Mobilität.

 

 

Tonio Kröger in der Kategorie Visionen in der Kommunikation

Wir wissen alle, in Zeiten von Facebook und Co. hat sich die Kommunikation grundlegend verändert. „Wir werden sehen, wie uns das überholt und einholt. Vielleicht sind wir ein kleines Stück vor der Welle“, sagt Herr Kröger und zeigt mit seinen vier Thesen der Welt, wie man effektiv Markenkommunikation treiben kann, ohne von der Welle überrollt zu werden und unterzugehen. Schon früh hat Tonio Kröger als einer der führenden deutschen Werber „Ausrufezeichen“ gesetzt. Und er hat sich auch international durchgesetzt in der modernen globalen Werbewelt im Rahmen der internationalen Agenturszene. Für diese langfristige, durchdachte, vorausdenkende Strategie, für diese Weitsicht erhält Tonio Kröger den SignsAward14 für „Visionen in der Kommunkation“. Dafür, dass er weiß und zeigt, dass Bewusstsein für die schnelle Veränderung geschaffen werden muss, aber auch dabei eine klare Strategie und Vision benötigt. Nur so kann man erfolgreich kommunizieren, gesehen werden und Zeichen setzen.

 

Uwe Hellmann - Commerzbank AG in der Kategorie Transparenz in der Kommunikation

Hintersinnig, ehrlich, offen – so zeigte sich die Kampagne der Commerzbank: Die „Kapuzenfrau“, die Bankangestellte, joggend auf dem Weg zur Arbeit, in die Filiale. Die Gedanken, die ihr bei diesem Spot von Werberegisseur Phil Brown durch den Kopf schwirren, zeigen nicht nur die schöne, heile (Werbe-)Welt, sondern setzen sich mit den Themen, mit Problemen und Inhalten auseinander. Er zeigt das (neue) Selbstverständnis und den Mut der Commerzbank im Kontext der 144-jährigen Unternehmensgeschichte, sich nicht nur mit dem Glanz, sondern auch bewusst mit den Problemen, offenen Fragen und kritischen Anmerkungen auseinanderzusetzen. Eine Kommunikationsansprache mit so viel Offenheit und Transparenz erfordert Mut. Doch die Weiterführung der Kampagne, pünktlich zur Fußball-WM mit der National-Elf zeigt, dass die Idee von Erfolg gekrönt ist und das Ziel, die Marke „Commerzbank“ mit der Positionierung „fair und kompetent“ aufzuladen, in greifbare Nähe rückt.

 

 

Sanja Stankovic, Digital Media Women in der Kategorie Neue Wege in der Kommunikation

Digital Media Women, vertreten durch die Mitbegründerin Sanja Stankovic, zeigt, wie man seinen Traum und seine Passion erfolgreich kundtun kann. Durch die intensive Kommunikation auf den neuen Wegen der Kommunikation, auf Social-Media-Kanälen ebenso wie auf der Website hat sich der Verein einen Platz in der männerdominierten Medienwelt geschaffen. Gleichzeitig wird bewusst auf moderne, zeitgemäße Inhalte und aktive „Community“ Wert gelegt, die für Mann wie Frau wesentliche Bausteine in der Kommunikation der Zukunft sind. Das Ziel des Vereines, Frauen in der Digitalbranche und durch Expertisen sichtbar zu machen, haben sie erfolgreich durch die Organisation von Themenabenden mit meist weiblichen Sprechern, durch die regelmäßige Kommunikation online und durch offene Netzwerktreffen erreicht und somit dazu beigetragen, Frauen in der digitalen Welt als gleichwertig zu präsentieren, aber auch insgesamt wichtige inhaltliche Akzente zu setzen.

 

Elif in der Kategorie Engagement und Ehrlichkeit in der Kommunikation

Ihre Stimme geht unter die Haut. Nicht nur ihre außergewöhnlichen Lieder, sondern auch ihre eigenständige, moderne Kommunikation auf YouTube und ihre ehrliche, zeitgemäße Präsenz auf Facebook trugen schnell dazu bei, sich nach dem Finale bei Popstars als eine ernst zu nehmende Musikerin und Künstlerin zu positionieren und zu etablieren. Sie beeindruckt durch ihre zielstrebige Karriere, die sie selbst in die Hand nahm und erfolgreich vorangetrieben hat. Elif schaffte es, durch die Nutzung der Social-Media-Kanäle wie Facebook und YouTube, durch ihre eigenen Visionen, Themen und klaren Vorstellungen, durch ihre selbst geschriebenen, ausschließlich deutschen Lieder authentisch und ohne auferlegten „Marketing-Plan“ ihren Bekanntheitsgrad sukzessive zu steigern. So wurden auch Künstler wie Ronan Keating und Bosse, bei dem sie im Vorprogramm auftreten durfte, auf sie aufmerksam. Ihr aktuelles Album „Unter meiner Haut“ erreichte Platz 23 der deutschen Albumcharts und im Januar 2014 spielte Elif ihre erste eigene Headliner-Tour.